Einsatz privat/gewerblich

Anlässlich des Bayerischen Modellfliegertags am 2008 in Eichstätt hatte ein Mitgliedsverein per Antragstellung an die Versammlung das Thema „Modellflughaftpflichtversicherung – Abgrenzung privater zu gewerblichem Einsatz“ eingebracht. Weitere Infos dazu siehe weiter unten.

Abschluss einer Modellflughaftpflicht bei gewerblichem Einsatz jetzt möglich
Die Allianz hat auf unsere Anregung hin ein Deckungskonzept entwickelt. Im Rahmen der bereits bestehenden Rahmenverträge des LVB können danach auch Flugmodelle und die damit verbundenen weiteren Luftfahrtrisiken (z.B. Geländehaftpflicht, Fluglehrerhaftpflicht, Veranstalterhaftpflicht) versichert werden. Dieser Versicherungsschutz wird aber ausschließlich für den privaten Bereich der jeweils versicherten Personen (Einzelmitglieder/Luftsportvereine) gewährt. Bei Vereinen ergibt sich das Verwendungsspektrum aus der jeweiligen Satzung. Gewerbliche Verwendungsbereiche können allein aus diesem Grunde schon nicht gemeint sein.
Das ausführliche Versicherungskonzept erläutert Hintergründe und Ablauf, das auszufüllende Antragsformblatt ist über die LVB-Geschäftsstelle einzureichen.
Modellfliegertag 2008: Peter Hoffart von der Allianz Global Corporate & Specialty AG, seit über zwei Jahrzehnten in der Leitung des Luftfahrtbereichs tätig und somit profunder Kenner der Materie, führte dazu gemeinsam mit Klaus Zeh von Fa. Peschke Versicherungen KG aus, „dass gewerblicher Gebrauch von Flugmodellen in den bisherigen Verträgen nie erfasst war und auch nicht aufgenommen werden wird. 
Es kann nicht der Sinn sein, dass die Versicherungsnehmer, also die Landesverbände, gewerbliche Tätigkeiten von Mitgliedern in ihrem Versicherungspaket miterfassen.“ Hier ist vielmehr jeder Gewerbetreibende/Unternehmer gefordert, seine Betriebshaftpflicht-Versicherung dahingehend zu prüfen und ggf. zu kontaktieren, ob Modellflugbetrieb beinhaltet ist.

Bei den Versicherungsverträgen von DAeC-Landesverbänden mit der Allianz ist der jeweilige LV (hier LVB) der Versicherungsnehmer, „mitversichert sind die einzelnen Vereine und deren Mitglieder, sofern diese auch beim Landesverband gemeldet sind. Insofern kann versicherte Person immer nur eine natürliche Person, also das einzelne Mitglied sein.“

Wichtig in diesem Zusammenhang ist auch den jeweiligen Vereinszweck zu beachten, der in der Satzung dokumentiert ist, da die Gemeinnützigkeit hierin begründet ist und diese durch gewerbliche Tätigkeiten nicht gefährdet werden sollte.