BLSV-Sportkursangebot im Luftsportverein als Beitrag zur Mitgliedergewinnung Integrierte Versicherungen - Organisation - Kosten

Sportkursangebote, in der Vergangenheit auch oft als Schnupperkurs bezeichnet, dienen der Gewinnung neuer Mitglieder. Der Luftsport-Verband Bayern greift in Absprache mit dem Bayerischen Landes-Sportverband (BLSV) und in Kooperation mit der AGCS (Allianz-Global Corporate & Specialty SE) das Sportkursmodell auf und bietet seinen Mitgliedsvereinen diese Möglichkeit der Nutzung an. Damit gilt für die Teilnehmer sowohl das ARAG-Sportunfallversicherungs- als auch das LVB-Haftpflichtversicherungspaket.

BLSV-Veröffentlichung zu Sportkursen

Sportkursangebote sind sowohl aus vereinsrechtlichen Gesichtspunkten als auch unter Aspekten der Gemeinnützigkeit im Prinzip unkritisch. Es sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die Kursgebühren im Zweckbetrieb zu vereinnahmen sind und nicht dem (steuerfreien) ideellen Bereich zugeordnet werden dürfen.

Ablauf

Das organisatorische Verfahren ist relativ einfach. Der interessierte Verein erwirbt bei seiner entsprechenden BLSV-Bezirksgeschäftsstelle die erforderliche Anzahl von Kurskarten. Diese Kurskarten sind unbefristet gültig, weshalb auch nicht benötigte Karten nicht zurückgegeben werden können.

Kommen Interessenten zum Verein, werden die Karten einfach ausgefüllt, d.h. von diesen Interessenten gekauft.
Der jeweilige Verein meldet über Vereinsflieger diese Interessenten als Schnuppermitglied an, diese Mitgliedschaft endet dann automatisch nach 4 Wochen. Die ausgefüllten Karten bleiben beim Verein und sind im "Extremfall" (Unfall o.ä.) dann ein entsprechender Beleg.

Ab dem Datum der Anmeldung gilt eine maximale Absicherung (Sportunfall, Haftpflicht, s.o.), welche 4 Wochen gültig ist.
Ob und wenn ja, welche weiteren Nutzungsrechte etc. die Sportkursteilnehmer im jeweiligen Verein haben, richtet sich nach den jeweiligen Vereinsstatuten.

Kosten
Eine Kurskarte bei den BLSV-Bezirksgeschäftsstellen kostet derzeit 2,75 €. Der Verkaufspreis der Kurskarte, dann inklusive der vereins- und verbandsspezifischen Anteile, wird vom jeweiligen Verein festgelegt. Aus steuerrechtlichen Aspekten sollte er nicht weniger als 1/12 des normalen Vereinsmitgliederbeitrages betragen.

München, Oktober 2021