VIELFÄLTIG BIS HOCHMODERN
Eine neue Perspektive um auf einem smarten Weg kostengünstig abzuheben?
Die clevere Alternative zum Motorflugzeug: fliegen mit Ultraleichtflugzeugen.
UL´s wie sie unter Pilot*innen genannt werden, unterscheiden sich in ihren Flugleistungen oft nicht von Motorflugzeugen. Sie sind leichter, bis max 600kg Abfluggewicht und 2 Personen, zweckmäßig ausgestattet, verbrauchsarm, aber bis zu 300km/h schnell.
Punkten können die „Luftsportgeräte“ wie sie offiziell heißen, bei Sicherheit und Kosten: alle sind mit einem Gesamtrettungsgerät (Fallschirm) ausgestattet und haben einen niedrigen Spritverbrauch sowie moderate Betriebskosten.
Von Cabrio`s der Lüfte bis hin zu Hochleistungsflugzeugen in moderner Faserverbundbauweise, nicht selten mit Extras wie Einziehfahrwerk und Instrumenten auf Airliner-Niveau ausgestattet, bald auch Autopilot, alles reiht sich ein in die Klasse UL. Nur Kenner wissen, dass ein Kennzeichen, das mit D-M….beginnt, ein UL kennzeichnet.
Gerade mal ein paar Jahrzehnte ist es her, dass die UL-Fliegerei in Rohr-Tuch-Geräten, angetrieben von Zweitaktern, betrieben wurde. Oft wurden die Fluggeräte selbst gebaut.
Die UL`s unterliegen der nationalen Gesetzgebung der einzelnen Staaten mit umfangreichen europäischen Regularien. Verbände wie der DAeC und DULV sind in Deutschland dafür zuständig.
Große Vielfalt Dreiachser, gewichtskraft gesteuerte Trike, Tragschrauber, UL Hubschrauber, UL Segelflugzeuge und mehr stellen die Bandbreite an verschiedenen Fluggeräten. UL`s lassen sich auch vielseitig einsetzen. Segelflugzeug- und Bannerschlepp, Rundflüge. Ausgedehnte Reisen sind ebenfalls kein Problem bei Reichweiten teils über 1.000km.
Die leichten Luftsportgeräte bis 120kg Abfluggewicht für die es weitere Erleichterungen in der Lizenz, Medical und Unterhalt gibt sind eine weitere Perspektive der Faszination des Ultraleichten Fliegens.
Der Weg zur Lizenz
Mindestens 16 Jahre muss man alt sein bevor die Ausbildung startet. Die Lizenz gibt es dann mit frühestens 17. Basis ist ein Fliegerärztliches Tauglichkeitszeugnis (LAPL) Die Ausbildung erfolgt entweder in einer gewerblichen UL-Schule oder in unseren zahlreichen bayrischen Luftsport-Vereinen. Die Mindestanforderungen sind 60 Theoriestunden (tlw. auch Online) und mindestens 30 Praxisstunden. Theorie- und Praxisprüfung. Wer bereits eine Lizenz für Motorflug, Segelflug oder Motorsegler besitzt, kommt auf vereinfachten Wegen zum Ziel.
Stichwort Eigenverantwortung: wer auf einem „einfachen“ UL geschult hat, sollte sich unbedingt die Zeit für eine freiwillige Einweisung nehmen, bevor er auf ein „komplexes“ Muster umsteigt.
Wir das ULKO Team des LVB beraten Sie gerne weiter.





